Prozess und Formate
Beim Bürgerdialog Hightech-Medizin haben die teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger zwischen März und Dezember 2011 auf insgesamt sechs regionalen Bürgerkonferenzen, im Online-Dialog sowie auf dem abschließenden Bürgergipfel in Berlin über Empfehlungen für die zukünftige Gesundheitsversorgung diskutiert.
Der Bürgerdialog Hightech-Medizin verlief in verschiedenen Phasen.
Themen fokussieren
In der ersten Phase wurden innerhalb des Themas Hightech-Medizin drei Forschungsfelder identifiziert, die eine hohe wissenschaftliche und gesellschaftliche Relevanz haben und bei denen ein besonderer Diskussionsbedarf zu erwarten ist: Telemedizin, Intensiv- und Palliativmedizin und Neuronale Implantate. Wissenschaftler und andere Fachleute haben zu diesen Themen alle relevanten Fakten zusammengetragen und so den aktuellen Stand der Entwicklung skizziert. Bürgerinnen und Bürger haben in Fokusgruppen und über das Online-Portal ihre Meinung hierzu mitgeteilt und ihre Erwartungen, Interessen, Vorstellungen und Bedenken bekundet.
Themen diskutieren
In der zweiten Dialogphase erfolgte eine intensive Debatte über die drei Dialogthemen Was sind die wichtigen Forschungsfragen? Welche Chancen sind damit verbunden? Und welche Risiken müssen bedacht werden? Diese und weitere Fragen diskutierten Bürgerinnen und Bürger, Fachleute sowie Interessenvertreter mit dem Ziel, Perspektiven für die weitere Forschung aufzuzeigen. Begleitet wurden die Debatten durch ein Expertengremium, den so genannten Beraterkreis.
Bürgerreport formulieren
Die Ergebnisse der Bürgerkonferenzen und des Online-Dialogs waren die Grundlage für die Formulierung gemeinsamer Handlungsempfehlungen . Auf dem Bürgergipfel am 03. und 04. Dezember in Berlin haben über 100 Bürgerinnen und Bürger den abschließenden Bürgerreport erarbeitet. Dieser wurde von Bundesministerin Annette Schavan sowie hochrangigen Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft am Ende des Bürgergipfels entgegengenommen.



